
Visualisierungswörterbücher von bikablo
Mit diesem oder ähnlichen Sätzen beginnen im Studium wie in der Erwachsenenbildung viele Arbeitsgruppen. Darauf folgt eine Debatte darüber, wer das Plakat gestalten „darf“. Am Ende stehen teils mit langen Sätzen vollgeschriebene Poster, die wenig Struktur erkennen lassen. Oder die Visualisierung wird immer von den gleichen Personen übernommen, die als künstlerisch begabt eingestuft werden.
Auch ich war im Studium keine Heldin der Bildgestaltung. Entsprechend selten kam ich daher in die Situation, Poster malen zu „dürfen“. Tja, und dann kam ich als junge Referentin und Trainerin ganz schön ins Schwitzen vor den riesengroßen zu beschreibenden leeren Packpapieren oder Flipchartrollen. Zumal meine „Werke“ im Anschluss meist für das Protokoll noch mal abfotografiert wurden.
Für mich waren und sind die Visualisierungswörterbücher von Weiterlesen
Vor einigen Jahren berichtete eine Kollegin begeistert von ihrer Arbeit mit einem die Lehre begleitenden Portfolio. Zunächst scheute ich den hohen Arbeitsaufwand in der Vor- und Nachbereitung, den so ein Portfolio mit sich bringt. Das, was die Studierenden erarbeiten, gilt es ja nicht nur zu begleiten, sondern auch zu würdigen. Herausfordernd fand ich auch, kreative, interessante und gleichzeitig produktive Aufgaben zu formulieren. Inzwischen habe ich drei Mal mit einem seminarbegleitenden Portfolio gearbeitet. Die Studierenden und ich haben diese Arbeitsform jeweils positiv bewertet, deshalb 

müssen, sondern auch gefordert sind, ihre persönlichen Weltsichten zu reflektieren und mit anderen Perspektiven in Bezug zu setzen.