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Christina Pauls stellt in ihrem Beitrag die umfangreiche Materialsammlung „frieden.elementar“ vor, die sie mit anderen gemeinsam für (schulische) Bildungsarbeit entwickelt hat.
Die Relevanz von Friedensbildung an Schulen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, denn längst sind Auswirkungen und Betroffenheiten von Kriegen und globalen Krisen auch im Klassenzimmer spürbar. Mit dem Erscheinen des Materialschubers „frieden.elementar“ steht (nicht nur) bayerischen Schulen eine umfassende Sammlung zur Verfügung, um das Thema Frieden systematisch und methodisch fundiert zu behandeln. Die Inhalte richten sich an Schüler*innen aller Schularten ab Klassenstufe 9, eignen sich aber auch für die Hochschullehre und für die außerschulische Bildungsarbeit.
Der Materialschuber beinhaltet zwölf Module, die zentrale Facetten von Frieden beleuchten. Weiterlesen

Das Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung der Universität Klagenfurt feiert sein 20jähriges Bestehen. Von 9 bis 16 Uhr finden in Klagenfurt – und in Teilen auch online – unter anderem Vorträge und eine Fishbowl-Diskussion statt. Werner Wintersteiner wird zum Beispiel zum Thema „Bildungsziel Friedenstüchtigkeit. Plädoyer für einen bildungspolitischen Kurswechsel“ sprechen.
Seit 2017 veranstaltet ASKA e.V. (Alumni und Studierende der Konfliktforschung Augsburg) einmal im Jahr gemeinsam mit diversen Kooperationspartnern eine Peace Summer School. In diesem Jahr lautet das Thema “Zusammenhalt und Konflikt – ein spannendes Verhältnis”.
Redakteurinnen – Verena, Tatjana und Michaela – zu diesem Themenschwerpunkt einen von insgesamt elf Artikeln (s.u.) mit dem Titel „Kompetenzen für den Frieden lernen. Universität als Kreativwerkstatt“ beigetragen. Da wir sonst leider kaum Gelegenheit haben, zu dritt Texte zu verfassen, war der Austauschprozess und das gemeinsame Arbeiten umso anregender.
Die Überzeugung, dass Lehrreflexion als solche lehrreich (wie auch wohltuend) sein kann, ist ein zentraler Ausgangspunkt für all jene, die sich an Lehrgut beteiligen. Mit dieser Überzeugung sind wir glücklicherweise nicht alleine: Gerade im World Wide Web lassen sich viele und vielfältige Angebote finden, die entsprechende Anliegen verfolgen. Hierzu zählt auch die erst wenige Wochen alte Podcast-Reihe
Conflicts?) wurde an der FU Berlin das Planspiel „Konflikte um Land“ entwickelt und erprobt, das jetzt Lehrenden/Trainer*innen in Hochschullehre und politischer Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt wird.
“Frieden” ist (noch) kein Schulfach, aber es lohnt sich, über ihn mit Kindern und Jugendlichen zu sprechen und dies auch und gerade in der Schule. Das nennen wir Friedensbildung und dafür wurde im August 2015 die „Servicestelle Friedensbildung“ bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg eingerichtet.