Lehrerfahrungen mit der Betzavta-Methode
Die COVID-19-Pandemie wirft nicht nur gesundheitlichspolitische, sondern auch Demokratiefragen auf: Wer trifft in Krisenzeiten Entscheidungen? Wie lassen sich verschiedene Grundrechte gegeneinander abwägen? Und, nicht zuletzt: Welche Folgen hat die Pandemie auf das soziale Miteinander? Dieser Beitrag von Nora Schröder von der Universität Augsburg gibt Einblicke in die Arbeit mit der Demokratiebildungs-Methode “Betzavta” (dt. “Miteinander”) im Rahmen eines Seminars zum Thema “Demokratie (er)leben”.
Bedeutet Gleichheit, dass wir alle gleich oder alle unterschiedlich behandeln? Denke ich, dass Demokratie eine Gesellschaftsform, eine Regierungsform oder eine Lebensweise ist? Wer ist dafür verantwortlich, besondere Bedürfnisse in das gemeinsame Zusammenleben einzubringen? Alle? Oder nur diejenigen, die „besondere Bedürfnisse” haben? Wann muss ich Unterschiede explizit zum Thema machen, wann sollten diese keine Rolle spielen? Diese Fragen stellten sich mir, als ich einen Workshop Weiterlesen

Conflicts?) wurde an der FU Berlin das Planspiel „Konflikte um Land“ entwickelt und erprobt, das jetzt Lehrenden/Trainer*innen in Hochschullehre und politischer Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt wird.
Vor einigen Jahren berichtete eine Kollegin begeistert von ihrer Arbeit mit einem die Lehre begleitenden Portfolio. Zunächst scheute ich den hohen Arbeitsaufwand in der Vor- und Nachbereitung, den so ein Portfolio mit sich bringt. Das, was die Studierenden erarbeiten, gilt es ja nicht nur zu begleiten, sondern auch zu würdigen. Herausfordernd fand ich auch, kreative, interessante und gleichzeitig produktive Aufgaben zu formulieren. Inzwischen habe ich drei Mal mit einem seminarbegleitenden Portfolio gearbeitet. Die Studierenden und ich haben diese Arbeitsform jeweils positiv bewertet, deshalb 

t noch als ein Spiel aus deiner Kindheit: Alle bis auf eine/n sitzen in einem Stuhlkreis. Eine Person steht in der Mitte, weil kein Stuhl mehr für sie übrig ist. Nun ruft sie etwas aus – und alle, auf die dieser Ausruf zutrifft, müssen aufstehen und sich einen neuen Platz suchen. Nach einem bisweilen hektischen Ringen um die wenigen Plätze, bleibt wiederum jemand in der Kreismitte zurück. Und dann geht es von vorne los.